Wie alle Dinge ändern sich auch die Regeln für perfekte Bewerbungen und Lebensläufe stetig. Was früher „in“ war und bei Personalverantwortlichen gut ankam, ist heute oft schon lange überholt. Doch immer wieder schleicht sich in die ein oder andere Bewerbung etwas ein, das eigentlich schon längst überholt ist – diese Fehler kann man leicht vermeiden. JobcoachAustria verrät drei Dinge, die mittlerweile gar nicht mehr cool sind.

Was früher in der Bewerbung in war, kann heute bereits out sein

Trends in der Bewerbung ändern sich stetig

 

Ihr CV ist Ihr Verkaufsinstrument, er soll Ihre Geschichte erzählen. Eine steife chronologische Aufzählung von Stellen ist out! Erzählen Sie von Ihren Erfolgen und Ihren Verantwortungsbereichen – das hinterlässt Eindruck. Missen Sie nicht Ihre Chance, Ihr wichtigstes Verkaufsinstrument sinnvoll einzusetzen!

 

Eltern, Geschwister und Co im Lebenslauf

Bis vor einigen Jahren war es noch völlig normal, Geschwister und Eltern in den CV zu packen – meist sogar gleich zu Beginn. Doch mittlerweile ist es nicht mehr notwendig, die ganze Familie im Lebenslauf zu erwähnen – schließlich bewerben Sie sich alleine für den Job, ohne Ihre Eltern und Geschwister. Wenn es den Personalverantwortlichen wirklich interessiert, welchen Beruf Ihre Mutter ausübt, wird er Sie danach fragen. Nutzen Sie den Platz lieber, um Ihren UVP kurz und knackig als Eye-Catcher zu präsentieren! Ihr UVP ist Ihr einzigartiges Wertversprechen, das Sie für den potentiellen Arbeitgeber unbezahlbar macht. Details zu Ihrem UVP finden Sie in diesem Blogbeitrag.

 

Auch Ihre Staatsbürgerschaft ist eine Information, die Sie nicht mehr in den CV packen müssen. Einzig bei Schulabgängern, die noch keine Berufserfahrung gesammelt haben, kann diese Angabe sinnvoll sein.

 

Ausgedruckte Bewerbungsunterlagen

Was vor einigen Jahren noch zum guten Ton gehörte, ist heute „out“: Gedruckte Bewerbungsunterlagen oder gar Bewerbungsmappen sind veraltet und machen Personalverantwortlichen die Arbeit schwer. Die digitale Bewerbung kann ein Personaler einfacher und platzsparender speichern, ausdrucken kann er sie immer noch, wenn er Lust hat. Sofern in der Jobanzeige nichts Anderes angegeben ist, sollten Sie Ihre Unterlagen daher vorzugsweise per Mail oder Online-Formular verschicken.

 

„Betreff“, „Lebenslauf“, „Mit großem Interesse habe ich Ihre Anzeige gelesen…“

Begriffe und Floskeln, die Logisches extra erklären, sind heutzutage Platzverschwendung. Ein Personaler erkennt einen CV auch ohne den Titel „Lebenslauf“ – nutzen Sie den Platz lieber, um direkt zum Wichtigsten zu kommen: Zu Ihrem UVP.

 

Auch Dinge wie „Betreff:“ sind nicht nötig – jeder weiß, wo der Betreff zu finden ist, hier benötigt man keine zusätzliche Beschreibung mehr. Auch Floskeln wie „Ich wurde auf Ihre Anzeige aufmerksam“ kann man sich im Anschreiben guten Gewissens sparen. Die Personalabteilung weiß in der Regel, wo Ihre Jobanzeigen zu finden sind – starten Sie lieber direkt mit spannenden Infos über sich und Ihren Werdegang! Sofern es sich nicht um eine persönliche Empfehlung handelt, können Sie die Geschichte, wie Sie auf den Job aufmerksam wurden, weglassen.

 

Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre Bewerbung zeitgemäß und ansprechend formuliert ist? Sie möchten sichergehen, dass Ihr Lebenslauf das aussagt, was Sie aussagen möchten? JobcoachAustria berät Sie gerne! Jahrelanges Know-how und Expertise machen JobcoachAustria zum zuverlässigen Partner in allen Karriere-Angelegenheiten. Wir überprüfen Ihre Bewerbungsunterlagen, erstellen gänzlich neue Unterlagen oder begleiten Sie beratend durch Ihre Jobsuche. Gemeinsam bringen wir Sie dorthin, wo Sie hinmöchten! Kontaktieren Sie uns unverbindlich und lassen Sie sich beraten!

 

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