Sommerzeit ist Urlaubszeit – das heißt, dass auch Sie höchstwahrscheinlich bald eine Pause vom Job und Alltagsstress einlegen werden. Doch: Wie viele Jobverpflichtungen nehmen Sie mit in den Urlaub? Kommt das Diensthandy mit an den Strand oder gar der Laptop? Ist es ok, im Urlaub zu arbeiten?

Arbeiten im Urlaub braucht Grenzen

Arbeiten im Urlaub? Kann das entspannend sein?

 

Diensthandy und -laptop haben viele Vorteile, doch gleichzeitig heißt das oft auch, dass man rund um die Uhr erreichbar ist und immer auf Abruf bereitsteht. Viele Menschen haben die ständige Erreichbarkeit bereits in ihren Lebensalltag eingebaut und bringen sie auch in den Urlaub mit. Doch entspannend wird ein Urlaub mit klingelndem Handy und überfülltem Postfach nicht. Viel eher wird dadurch das Risiko für Burnout erhöht. JobcoachAustria gibt Tipps, wie der stress- und jobfreie Urlaub klappt.

 

Tipp 1: Den Urlaub vorausplanen!

Urlaubsplanung beginnt meist bereits Wochen oder sogar Monate vor der Abreise – und das ist auch gut so. Dabei sollten Sie auch beachten, dass Sie Ihre Kollegen rechtzeitig über den Urlaub informieren und sie auch einige Tage davor nochmals daran erinnern sollten. So stellen Sie sicher, dass Sie im Urlaub nicht ständig wegen dringlicher Dinge kontaktiert werden.

 

Tipp 2: Verantwortung an Kollegen übergeben

Für die Dauer Ihres Urlaubes können Sie Kollegen bitten, Ihre Tasks in den Augen zu behalten und sich in dringenden Angelegenheiten darum zu kümmern. So wissen Sie, dass dringende To Dos nicht unbeachtet bleiben und können in Ruhe abschalten. Kommunizieren Sie Ihre Urlaubsvertretung unbedingt klar an Kollegen und Vorgesetzte!

 

Wenn Sie Arbeiten im Urlaub delegieren können, sollten Sie die Möglichkeit nutzen, und Ihren Kollegen bitten, Ihre Mails vorzusortieren. So haben Sie an Ihrem ersten Arbeitstag nach dem Urlaub nicht hunderte unnötige Mails im Postfach, die Sie durchlesen müssen, sondern können sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren.

 

Tipp 3: Regeln festlegen

Im besten Fall sind Sie die gesamte Zeit Ihres Urlaubs nicht erreichbar, doch nicht immer ist das über mehrere Wochen machbar. Wenn Sie wissen, dass komplette Unerreichbarkeit für Sie nicht möglich ist, sollten Sie klare Bedingungen festlegen, wann und wie man Sie erreichen kann. So können Sie beispielsweise festlegen, dass Sie am Mittwoch für zwei Stunden erreichbar sind und dringende Anrufe in dieser Zeit entgegennehmen können. Für die restliche Urlaubszeit können Sie auf Ihrer Mailbox einen entsprechenden Text ansagen, und so Kunden, Kollegen & Co auch telefonisch über Ihre Abwesenheit informieren.

 

Kommunizieren Sie diese Informationen nicht nur Ihren Kollegen, sondern auch Ihren Vorgesetzten! Das hilft beim Abschalten im Urlaub und Sie können die Urlaubszeit mit gutem Gewissen genießen und sich entspannen.

 

Tipp 4: SMS statt Online-Erreichbarkeit

Vereinbaren Sie mit Ihren Kollegen, dass Sie in dringenden Fällen nicht per Mail erreichbar sind, sondern per SMS. Dann können Sie die automatische Synchronisation bzw. das Internet am Handy ausschalten und der Verlockung, „mal kurz die Mails durchzusehen“ leichter widerstehen.

 

Tipp 5: Eigene Regeln einhalten!

Nachdem Sie sich für eine klare Regelung bezüglich Arbeiten im Urlaub entschieden haben, sollten Sie sich auch wirklich daran halten. Schalten Sie das Handy aus oder lassen Sie es gleich im Hotelzimmer, während Sie am Strand entspannen.

 

Urlaub ist nicht umsonst gesetzlich geregelt – jeder Mensch braucht einen Ausgleich vom Joballtag und dem täglichen Stress. Zu viel Druck und zu wenig Ausgleich kann zu Burnout führen. Achten Sie auf sich und Ihre Gesundheit und nehmen Sie sich bewusst eine Auszeit vom Job! Dadurch kommen Sie entspannt und motiviert ins Büro zurück und können wieder voller Energie durchstarten – und Sie vermindern Burnoutgefahr.

JobcoachAustria wünscht Ihnen eine entspannende Urlaubszeit!

 

Foto: Kaspars Grinvalds/Fotolia